
Mit diesem Hanfstapelstuhl haben ko-ho ein sehr grafisch wirkendes Prinzip der Aussteifung einer Fläche genutzt. Darüber hinaus verfügt das Material über eine spannend wirkende Oberfläche.

Baumaterialien können mit anderen Konstruktionen und Fügungen auch andere Architekturen erzeugen. So hat Vo Trong Nghia diesen sich selbst ausstellenden Einraum durch Stapeln und Binden geschaffen.

Wie wenig ist notwendig, um eine Behausung zu haben? Gartnerfuglen haben dieser Hütte darüber hinaus noch eine “Fassade” gegönnt, die günstig erscheint und Wirkung erzeugt.

Detailverliebt haben Brooks und Scarpa mit einer seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Kalifornien verbreiteten Gestaltung diesen Ausbau realisiert. Spannend ist der Unterschied zwischen verdichteten Randbereichen und dem frei belassenen Zentrum.
Fotografiert von Marvin Rand
Beeindruckende Fleißarbeit und die Banalität der nachgebauten Objekte prägen den Raumeindruck dieser Werbung von Leo Burnett für Bajaj Exhaust Fans.

Fotografiert von Amol Jadhav

Die etwas andere Art der Kundenbindung zeigen Marks & Spencer mit dieser Fassadengestaltung. Eine visuelle und thematisch interessante Doppelung der Thematik “Hülle”.
Fotografiert von World of Good

Auch wenn die Formalästhetik bei diesem Haus vom Urban Architecture Office durch zu viele Details zu verspielt und übertrieben erscheint, sind gerade die Übergangs-Details schlüssig gestaltet. So prägt der Übergang des grauen Bodens in Treppen, Arbeitsflächen und Tische, der der Enge japanischer Häuser und damit der notwendigen Kombination von Einzelaspekten geschuldet ist, den Gesamteindruck.


Design zum Selbstausdrucken ist neben der reizvollen Oberflächenstruktur dieser Ohrstöpsel-zum-Kophförer-Adapter der interessanteste Aspekt dieser Arbeit von JC Karich.

Makkink & Bey haben bei diesem Schuhladen Spiegel und durchgängige illusionistische Grafik auf Wand, Boden und Decke so kombiniert, daß der Blick auf die vor kontrastierendem Hintergrund präsentierte Ware fällt. Dabei thematisiert die Grafik das Schuhthema “Gehen” durch die verwendeten Treppen so, daß Sitzmöglichkeiten und Präsentationsmöbel entstehen, ohne daß man diese als Möbel eindeutig ablesen kann.

Bauten, die aufgrund ihrer inneren Nutzung keine Öffnungen benötigen, können mit Öffnungen trotzdem gut strukturiert werden. Mit diesem Treppenturm zeigen Abalo Alonso, daß die Homogenität der Struktur des Oberflächenmaterials in Kombination mit der Art und Form der Öffnungen monofunktionalen Gebäuden Vielfalt verleihen.

Fotogfariert von Santos Diez / Bisimages
