
Baumaterialien können mit anderen Konstruktionen und Fügungen auch andere Architekturen erzeugen. So hat Vo Trong Nghia diesen sich selbst ausstellenden Einraum durch Stapeln und Binden geschaffen.
Die Einfachheit der Lösung und die Verwendung industriell produzierter, aber in diesem Kontext ungewohnter Materialien kennzeichnen auch dieses Projekt von OMA. So daß man auf die Realisation der Garagenmechanik und ihrer Wirkug für den Ausstellungsbereich gespannt sein kann.

Auf unregelmässig geschnittenen Grundrissen kann man heterogene Raumprogramme mit städtebaulicher Geste am Besten mit verzogenen Baukörpern ausformen, wie Delugan Meissl es in Amsterdam gemacht haben.



Lichtverhältnisse für den Kunstbetrieb zu bauen und gleichzeitig mit Bestand zu arbeiten, sind nicht einfach zu vereinende Herausforderungen. EXIT haben dies durch die Ausformung verschieden großer Kuben mit wenigen Materialien bewerkstelligt. So konnten Sie, neben allem architektonischen Anspruch neutrale Ausstellungsräume schaffen.

Fotografiert vonFernando Guerra

Dieses Museum von Camilo Rebelo und Tiago Pimentel kontrastiert zur Landschaft mit roher Materialität. Eine Verneigug gegenüber der beeindruckenden Topografie wird in erster Linie aus der unauffälligen und geduckten Eingangssituation deutlich. Im Inneren wird die Baumasse zur Verhinderung direkter Sonneneinstrahlung verwendet, was in diesen Breiten, bei auszustellender Kunst, sinnvoll ist.

Fotografiert von Claudio Reis

In der Serie von Gebäuden haben Saunders auf der Insel Fogo diesen Turm errichtet. Dieser Turm stellt durch seine Höhe, seine Form und seine Einschnitte ein deutliches Zeichen zeitgenössischer Architektur in der Landschaft dar.


Welche Lichtspiele mit Geflechten möglich sind, zeigt Marco Casagrande eindrucksvoll mit dieser körperhaften Skulptur auf der Beaufort04 - Fourth Triennial of Contemporary Art by the Sea.

Fotografiert von Nikita Wu

Eine formal zeitgemäße Interpretation eines klassischen alpinen Haustypen zeigt Lucio Serpagli mit diesem Informationsgebäude. Auf einem steinernen Erdgeschoß ruht ein hölzener Aufbau.


Zwischen unterschiedlichen Bauten mit einem Baukörper zu vermitteln, und doch Eigenständigkeit zu demonstrieren, erfordert zumeist die Reduktion auf eine Materialität und eine von der Rechtwinkeligkeit abweichende Geormetrie. Carmen Izquierdo nutzt beide Mittel, um sich zu allen Seiten von den dominierenden Nachbarn abzusetzen. Darüber hinaus zeigt sie eine ansprechende Interpretation des Themas Lochfassade, in dem Sie mit wenigen, sehr großen Löchern arbeitet.
Fotografiert von Lindman Photography

Das Belichtung nicht unbedingt Aus-/ und Einblick heisst zeigen Dosmasuno mit diesem Stadthaus. Der Einsatz einer monochromen Farbe durch das gesamte Gebäude, auch in den Einschnitten in die Kubatur, zieht die unterschiedlichen Nutzungen im Gebäude zu einer grafischen Einheit zusammen.


Fotografiert von Miguel de Guzmán
