
Um günstigen, aber attraktiven Wohnraum zu erstellen, müssen unkonventionelle Strategien ausprobiert werden. Daher haben Kempe Thill bei diesen Reihemhäusern die Garage hinter der Küche und die Garagenzufahrt unter der “Terrasse” angeordnet.
Um die zur Kostenreduktion sinnvolle Serialität nicht zu monoton wirken zu lassen, haben einige EInheiten einen zusätzlichen Raum auf dem Dach.

Fotografiert von Ulrich Schwarz
Auf unregelmässig geschnittenen Grundrissen kann man heterogene Raumprogramme mit städtebaulicher Geste am Besten mit verzogenen Baukörpern ausformen, wie Delugan Meissl es in Amsterdam gemacht haben.


In Zeiten hochgedämmter Lochfassaden zeigen Kempe Thill, daß neutral erscheinende, rechtwinkelige Baukörper mit Vollverglasung, helle Räume mit hervorragender Aussicht zur guten Möblierbarkeit bereit stellen. So kann man sich darauf konzentrieren, daß Notwendige mit einfachen Mitteln gut zu machen.

Fotografiert von Ulrich Schwarz

Die fest installierte Außenküche hat Piet Jan van den Kommer mit diesem Entwurf als dekoratives Element für den Garten konzipiert. Das modulare System mit Koch- und Wasserstelle ermöglicht Gartengestaltung und /-nutzung jenseits des pflanzens von Blümchen.

Dieser saisonal zu nutzende Park-Pavillon von 2by4 kreiiert alleine durch die Form das Immage eines Hauses, auch wenn er nur eine “kleine Hütte” am See ist.

Wie man im kleinstädtischen Maßstab zeitgenössische Architektur realisiert, zeigen Mecanoo mit diesem Projekt. Die die unregelmäßigkeit der umgebenden Satteldächer aufnehmende Dachform und die Fassade sprechen zwar unterschiedliche Sprachen, harmonieren aber sehr gut. Beide halten sich an Regeln - und brechen sie geleichzeitig.


Ein Wohnhaus in eine schmale Baulücke einzupassen, erübrigt das planen von Fluren. Dierendonck Blancke schaffen mit unverkleideten Materialien so einen vielfältigen vertikalen Nutzraum.

Fotografiert von Filip Dujardin


Mit dieser Interpretation eines Niederländischen Reiterhofes collagieren Onix zeitgenössische Architekturmerkmale in einer maßstäblich verkleinerten traditionellen Anlage.
Auch für die Personen, die ihre Ladegeräte verlegen, ist das Eigenversorgerladegerät von XD Design eine sinnvolle ökologische Ausstattung.

Mit einfachsten, sympatisch niederländischen Mitteln haben MEI diesem ausdruckslosen Systembau Identität und ein wechselndes Tag/Nacht und Innen/Aussen Image verliehen.

Fotografiert von Jeroen Musch
