
Wie wenig ist notwendig, um eine Behausung zu haben? Gartnerfuglen haben dieser Hütte darüber hinaus noch eine “Fassade” gegönnt, die günstig erscheint und Wirkung erzeugt.

Auch wenn die Formalästhetik bei diesem Haus vom Urban Architecture Office durch zu viele Details zu verspielt und übertrieben erscheint, sind gerade die Übergangs-Details schlüssig gestaltet. So prägt der Übergang des grauen Bodens in Treppen, Arbeitsflächen und Tische, der der Enge japanischer Häuser und damit der notwendigen Kombination von Einzelaspekten geschuldet ist, den Gesamteindruck.


Mit einfachen und kostengünstigen Mitteln kann man Laubengänge für die Außenansicht attraktiv gestalten. Scheiwiller Svensson haben Katalogprodukte in Ihrer Verlegeart variiert und mit farbigen Oberflächen kombiniert. So entsteht bei diesem seriellen Gebäude keine Monotonie.

Fotografiert von Åke Eson Lindman

Angemessene Erweiterungen von älteren Gebäuden sollten zeitgenössische Aspekte als Kontrast zum Bestand verwenden. So haben Propeller Z metallische Oberflächen, große Räume, Plattenmaterialen und Öffnungen aus vorgefertigter Produktion kontrastierend zum Bauernhaus eingesetzt.


Jenseits der Vorgaben für energetisches Bauen, daß häufig zu optmiertem Hülle/Grunfläche Verhältnis führt, haben Neri & Hu dieses Haus als Ensemble um mehrere Höfe gruppiert. Wenn die Anzahl der Materialien nicht so gering wäre, würde das Haus, bei seiner Grösse, noch unruhiger wirken.

Fotografiert von Pedro Pegenaute


Einer Scheune in der Landschaft gleicht dieses Haus von Judith Benzer. So ist die äußere Homogenität dem Image geschuldet und das Innere nimmt das Thema mit dem Oberboden/Galerie wieder auf.

Welche Qualität Vorhänge in der Strukturierung von Wohnräumen haben - nicht nur in der Akustik - zeigen Beguiristain bei diesem Projekt. Die Wirkung wird durch die kontrastreiche farblose Gestaltung noch verstäkt.

Fotografiert von Iñaki Bergera

Um günstigen, aber attraktiven Wohnraum zu erstellen, müssen unkonventionelle Strategien ausprobiert werden. Daher haben Kempe Thill bei diesen Reihemhäusern die Garage hinter der Küche und die Garagenzufahrt unter der “Terrasse” angeordnet.
Um die zur Kostenreduktion sinnvolle Serialität nicht zu monoton wirken zu lassen, haben einige EInheiten einen zusätzlichen Raum auf dem Dach.

Fotografiert von Ulrich Schwarz


Einen für den Ausblick gebauten Einraum mit spannendem Holzdach haben Apollo auf den an einem Hof angeordneten Sockel gesetzt. So werden traditionelle regionale Bauthemen in einem zeitgenössischen Kontext interpretiert.
Fotografiert von Masao Nishikawa

In Zeiten hochgedämmter Lochfassaden zeigen Kempe Thill, daß neutral erscheinende, rechtwinkelige Baukörper mit Vollverglasung, helle Räume mit hervorragender Aussicht zur guten Möblierbarkeit bereit stellen. So kann man sich darauf konzentrieren, daß Notwendige mit einfachen Mitteln gut zu machen.

Fotografiert von Ulrich Schwarz
